Das Doppelspalt Experiment

Beim Doppelspaltexperiment lässt man Photonen (Lichtteilchen) durch eine Blende mit zwei schmalen, parallelen Spalten treten, wobei die Wellenlänge der Photonen kleiner ist als der Abstand der beiden Spalte. Auf einem Beobachtungsschirm in einem Abstand hinter der Blende, der sehr viel größer ist als der Abstand der beiden Spalte, zeigt sich ein Streifenmuster, das fälschlicher Weise auch als Interferenzmuster bezeichnet wird.

Wird ein Spalt geschlossen, dann zeigt sich dieses Streifenmuster nicht. Es zeigt sich nur ein Lichtstreifen, der wie ein einzelner Streifen des Streifenmusters aussieht. Der Name Interferenzmuster ist irreführend. Dieses Muster erscheint auch, wenn nur einzelne Photonen in einem größeren zeitlichen Abstand für das Experiment verwendet werden, die in keiner Weise miteinander interferrieren können.

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Das Problem

Die Physik hat noch keine plausible Erklärung für dieses Phänomen gefunden. Es wird erst eine sinnvolle Erklärung gefunden, wenn man die Annahme berücksichtigt, dass jedes Photon (Teilchen) weiss, das es ein Spalt oder zwei Spalte gibt, für die es sich entscheiden kann, um sein persönliches Ziel zu verfolgen.

Die Physiker können mit Hilfe Schrödingers Wellengleichung nur die Wahrscheinlichkeit berechnen, für welchen Weg sich wieviel Teilchen entscheiden werden. Für welchen Weg sich ein einzelnes Teilchen dann wirklich entscheidet, kann nicht berechnet werden. Es ist der Willkür des Teilchens überlassen.

Die Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Teilchen offenbart lediglich die Freiheitsgrade der Teilchen innerhalb deren sie sich entscheiden können.

Wegen der mathematischen Natur Schrödingers Wellengleichung und der bewiesenen Quantennatur der Photonen wird aus Mangel an besseren Denkmodellen von einer Doppelnatur des Lichtes gesprochen.

Es ist Unsinn, dass ein Materiequant in einem Moment in einem einzigen Punkt vereint sein soll (Partikelnatur) und im nächsten Moment eine raumfüllende Welle sein soll.

Der menschliche Verstand versucht neue Erlebnisse mit dem zu erklären, was er schon weiß, wenn es auch noch so absurd ist. Die Erfahrung mit Wasserwellen wird auf die Phänomene der Quantenmechanik übertragen. Damit ist die Wissenschaft in einer Sackgasse gelandet.

Erst wenn ein besseres Denkmodell gefunden wird, welches das Erlebte präziser beschreibt, wird eine alte Denkrichtung aufgegeben. Das gilt natürlich auch für Wissenschaftler. Sie sind auch nur Menschen. Wenn sie sehr lange mit einem bestimmten Denkmodell ohne Widerspruch bleiben, glauben sie die Wahrheit zu kennen. So wie bei der Wellennatur der Materie.