Klarstellung der wissenschaftlichen Fakten zum Beschluss der Grünen Jugend über Homöopathie

Letzter Stand:

Klarstellung der wissenschaftlichen Fakten zum Beschluss der Grünen Jugend, beschlossen auf dem 52. Bundeskongress in Leipzig, 5.-7. April 2019: Gesundheit statt Globuli! 

Die Diskussion über die Wirksamkeit der Homöopathie kommt immer wieder auf, weil die wissenschaftlichen Kenntnisse der Diskutanten um viele Potenzen geringer ist als ihre jeweiligen Wirtschaftsinteressen. Das Interesse für die Gesundheit der Patienten halte ich wegen anderer Verhaltensweisen der Pharma-Industrie und von Politiker als nicht glaubwürdig. Auch die Interessen der Homöopathie-Arzneien Hersteller orientieren sich an der Gewinn-Maximierung und nicht an der Lehre von Dr. Hahnemann. Auch die meisten Homöopathie-Lehrbücher lehren nicht die Ideen von Dr. Hahnemann, sondern die Ideen der Homöopathie-Industrie.

Wissenschaft

Der Glaube der Gegner der Homöopathie an die materialistische Wissenschaft ist unberechtigt groß. Das derzeitige Maß aller materiellen Vorstellungen in der Physik sind die Erkenntnisse der Quantenphysik. Viele Quantenphysiker kommen immer stärker zu der Überzeugung, dass die, der Materie innewohnenden Informationen einen noch nicht erforschten, maßgeblichen Anteil an der Wirkung von Materie auf Materie hat (Anton Zeilinger: www.youtube.com/watch?v=Pf92k-sfKdk).

Die Physik macht keine Aussagen darüber, aus was Materie wirklich besteht. Alle gängigen Vorstellungsmodelle über Atome und Moleküle in der Bevölkerung decken sich nicht mit den Fakten der Quantenphysik. Photonen und Elektronen sind zum Beipiel Materieentitäten, die eine punktförmige Ausdehnung haben. Punktförmig bedeutet, dass sie keinen Raum in Anspruch nehmen. Das bedeutet wiederum, dass sie räumlich überhaupt nicht existieren. Photonen und Elektronen sind aber die Teilchen im Standardmodell der Materie der Quantenphysik, welche die gesamte Wirkung von Atomen und Molekülen bestimmen. Trotzdem ist das komplette Wirkspektrum zwischen Atomen und Molekülen der Physik bis heute noch unbekannt.

Wir  haben hier aber die wissenschaftliche Tatsache, dass ein NICHTS alle materiellen Wirkungen, außer der Gravitation, bestimmt. Wie Gravitation entsteht, weiß die Physik überhaupt nicht.

Interessant ist auch die wissenschaftliche Tatsache, dass unter bestimmten Bedingungen sich zwei energiereiche Photonen in ein Elektron und ein Positron umwandeln können und dass unter anderen Bedingungen, sich ein Elektron und ein Positron in zwei Photonen umwandeln können (Wikipedia: Annihilation: de.wikipedia.org/wiki/Annihilation). Die Eigenschaft der Ladung wird demnach aus dem NICHTS der Photonen erzeugt.

Es gibt keinen wissenschaftlich akzeptierten Beweis, dass Wasser ein Gedächtnis hat. Es gibt aber auch kein wissenschaftlichen Beweis, dass es kein Gedächtnis haben kann. Die Forschungsarbeiten von Masaru Emoto: de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto zeigen jedoch einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen den Umweltbedingen von Wasser und den Wasserkristallen, die aus diesem Wasser erzeugt wurden. Auch wenn seine Methoden nicht die wissenschaftliche Akzeptanz gefunden haben, so sind seine Forschungsergebnisse doch ein Indiz, dass Wasser durchaus ein Gedächtnis haben kann.

In der Wissenschaft gilt nur als wissenschaftlich bewiesen, was in einem “Peer-to-Peer-Verfahren” zwischen mehreren anerkannten Wissenschaftler als richtig akzeptiert wurde. Dieses Verfahren stellt sicher, dass nur die, unter Wissenschafler akzeptierte Weltsicht, als wissenschaftlich in die Bevölkerung getragen wird. Alles, was dem Glaubenssystem der Wissenschaftler widerspricht, aber nicht unmittelbar zu beweisen ist, wird als nicht wissenschaftlich bewiesen gebrandmarkt. Es gibt aber Wahrheiten, die nicht zu beweisen sind. Und viele Wissenschaftler haben ein persönliches Glaubenssystem, das nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Leider wird auch zu oft so getan, dass wenn etwas noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist, deshalb als falsch angenommen wird.  Diese Denke ist aber höchst unwissenschaftlich. Denn am Anfang jeder neuen Erkenntnis steht erst einmal eine unbewiesene Idee oder Theorie.

Homöopathie

Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch Hahnemann sein ganzes Leben der Suche einer wirksamen Medizin gewidmet hat und dass er kein Lügner war, sondern ein wahrhaftiger Mensch. Zu seiner Zeit haben die “Schulmediziner”  noch Quecksilber in hohen Dosen verabreicht und Aderlasse vorgenommen, um die schlechten Säfte aus dem Körper zu leiten, um damit Geld zu verdienen. Deshalb glaube ich seinen Aussagen mehr als allen heutigen Lobbyisten, die einseitig argumentieren (Fritsche, Herbert: Samuel Hahnemann – Idee und Wirklichkeit der Homöopathie).

Es gibt kein wissenschaftlich akzeptiertes Vorstellungsmodell über die Wirklichkeit der Welt. Das Leib-Seele-Problem ist immer noch ungelöst (de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Geistes#Das_Leib-Seele-Problem).

Die von Dr. Hahnemann vorgeschrieben Behandlung von kranken Menschen zeigt deutlich auf, dass sich die Wirksamkeit der Homöopathie nicht durch die wissenschaftliche, statistische Vorgehensweise einer Doppelblindstudie überprüfen läßt. Die Verabreichung homöopatischer Arzneien orientiert sich am gesamten Symptomenkomplex des Patienten. Sobald sich der Symptomenkomplex des Patienten nach ein paar Tagen Behandlung verändert hat, muß der Homöopath eine andere, dem neuen Symptomenkomplex angepasste homöopathische Arznei verabreichen. Das geschieht so lange, bis der Patient gesund ist.

Jeder Patient hat aber seinen individuellen Symptomenkomplex, weil jedes Individuum unterschiedlich auf Belastungen des Körpers reagiert, selbst wenn er an dem gleichen Bakterium erkrankt ist, wie ein anderer Patient.

Es kann keinen wissenschaftlichen Beweis über die Wirksamkeit der Homöopathie geben, weil die wissenschaftlichen Methoden unzureichend sind. Jeder, der versucht die Wirksamkeit der Homöopathie mit diesen unzureichenden wissenschaftlichen Methoden zu beweisen, will der Homöopathie nur schaden oder hat die Homöopathie nicht verstanden.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Wissenschaft noch nicht weiß, was Materie wirklich ist und wo ihre wahren Beschränkungen liegen.

Die Schulmedizin

Die Zulassungsmethoden für Arzneien stellen nur sehr grob sicher, ob ein Wirkstoff ausreichende Wirkung für die angezeigte Krankheit zeigt. Die Zulassungsbestimmungen stellen lediglich sicher, dass der Patient nicht sofort an dem Wirkstoff stirbt oder sofort Schaden nimmt. Langzeitschäden werden überhaupt nicht untersucht.

Oft werden Zulassungs-Untersuchungen gleichzeitg in mehreren Ländern durchgeführt, wobei in manchen Ländern eine statistische Signifikanz jenseits des Plazebo-Effektes festgestellt wird und in anderen kein Effekt. Sie dürfen raten, welche Untersuchung zur Zulassung des Wirkstoffes eingereicht wird.

Da alle Zulassungen auf einer statistischen Aussage basieren, bedeutet dies, dass dieser Wirkstoff für einen gewissen Prozentsatz an Kranken überaupt keine Wirkung zeigen wird.

Die meisten Zulassungen von Wirkstoffen für Menschen basieren auf der individuellen bewussten Aussage der getesteten Menschen. Menschen können nur das Aussagen, was sie in ihrem Bewusstsein erleben. Wer sich einmal etwas mit Psychologie bschäftigt weiß, dass die menschliche Wahrnehmung sehr leicht durch “social engineering” zu beeinflussen ist. Trotzdem liefern solche Untersuchungen eine statistische Aussage über die Wirksamkeit des angewendeten Wirkstoffes, wenn die Anzahl der Probanten ausreichend groß ist und nicht viel gelogen wird.

Das Hauptproblem bei der Schulmedizin ist aber die Tatsache, dass es keine wissenschaftliche Theorie gibt, wie die sehr vielfältigen materiellen Wirkweisen eines Wirkstoffes im Körper des Patienten zu dem bewussten Erlebnis im Bewusstsein eines Probanten kommt (Leib-Seele-Problem).

Die Behauptung, dass die Wirkung von schulmedizinischen Wirkstoffen auf einem echten wissenschaftlich begründeten Wirkzusammenhang basieren, ist einfach falsch. Es gibt nur die Statistik zwischen der Einnahme des Wirkstoffes und der Meinung der Probanten. Mit gutem Willen kann man höchstens von einer wissenschaftlichen Abschätzung mit hohem Risikopotential sprechen.

Der Wille von Menschen Geld zu verdienen ist um ein vielfaches größer, als ihr Wille die Wahrheit und Wirklichkeit kennen zu wollen. Mit dieser Kenntnis der wissenschaftlichen und menschlichen Fakten, rate ich, dass die Homöopathie weiter als eine Option in der Behandlung von Krankheiten unterstützt wird, bis die Wissenschaft wirklich weiß, was Materie ist und was unser menschliches Bewusstsein wirklich ist.

Vielleicht sollten sich die Grünen für eine Qualitätskontrolle von homöopathischen Ärzten im Sinne von Dr. Hahnemann einsetzen. Hier setzt sich auch immer mehr die Geldgier durch.

Die Grünen sollten sich auch dafür einsetzen, dass Forschungsgelder zur Klärung dieser offenen Fragen über die Wirklichkeit der Welt eingesetzt werden und nicht nur für die Erfindung fraglicher neuer Produkte.