Gottgefälliges Tun

Es gibt kein besonderes, gottgefälliges Tun oder anders ausgedrückt, alles ist gottgefälliges Tun. Ein allmächtiges Wesen, das die Welt erschaffen hat, hat alles so eingerichtet, wie es das haben will. Kein Wesen dieser Welt kann deshalb gegen den Willen des Schöpfers verstossen. Jede Art zu leben ist gottgefälliges Tun.

Wir alle sind frei in unseren Entscheidungen. Wir alle tragen die Konsequenzen für unser Tun. Auch wenn uns die Konsequenzen nicht klar sind, weil wir nicht genug wissen. Wir sollten erst lernen die Konsequenzen unseres eigenen Tuns zu verstehen, bevor wir anderen die vermeintlichen Konsquenzen ihres Tuns vorhalten.

Die Menschen, die behaupten, dass es ein gottgefälliges Tun gibt, wollen Dich dazu bringen, Dinge zu tun, die Du sonst nicht tun würdest. Diese Menschen, die andere beherrschen wollen sind das Übel der Welt. Sie sind der spirituelle Feind im Inneren der Gesellschaft.

Jeder Mensch ist ein Unikat. Eine gute Gesellschaft kann deshalb nur auf Basis von Toleranz und Respekt gegenüber dem Anderssein funktionieren. Eine gute Gesellschaft darf deshalb nur ein minimales Rahmenwerk für richtiges Verhalten als Gesetz etablieren, dass die Einzigartigkeit jedes Individuums respektiert und jeden vor jedem beschützt.

Das Streben nach einem Einheitsmenschen ist Streben nach Einfalt. Das ganze Universum strebt nach Vielfalt.