Die Verantwortung der Mutter

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Die spirituelle Rolle der Mutter ist vom Schöpfer hauptsächlich für Frauen vorgesehen. Die Verantwortung der Mutter für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kann nicht an einen anderen Menschen delegiert werden. Die spirituelle Rolle der Mutter ist einzigartig und fundamental wichtig für das weitere spirituelle Leben des Kindes. Männer können erst nach der Geburt des Kindes einen Teil der Mutterrolle mit Leben füllen.

Wie immer der Vorschuss des Lebenskontos des Kindes bei seiner Dissoziation und seiner Verschränkung mit seinem Körper gestaltet ist, die positive Annahme der Schwangerschaft, das Streben der Mutter nach spiritueller Nähe zu ihrem Kind ist die allererste Möglichkeit das Lebenskonto dieses kleinen Menschen zum Guten hin aufzuladen.

Die Kinder von Mütter, die unter ihrer Schwangerschaft leiden, werden es im Leben schwerer haben als andere.

Neue, unschuldige, unwissende Menschen sind immer offen für jede Art spiritueller Nähe und der spirituellen Kommunikation, die ständig stattfindet. Das gilt besonders für ungeborene Menschen. Menschen, die sich so nahe sind, wie die meisten Mütter mit ihren Kindern spüren die Emotionen des anderen, auch wenn nicht darüber gesprochen wird.

Unsere Gesellschaft benötigt ein stärkeres Bewusstsein für die spirituelle Kommunikation. Dies Bedarf einer besonderen Achtsamkeit der Menschen für ihr momentanes Umfeld.

Mütter, die mit ihren ungeborenen Kinder reden, kommunizieren immer auch spirituell auf der emotionalen Ebene mit ihrem Kind. Für ungeborene Kinder ist es selbstverständlich spirituell zu kommunizieren. Es geht dabei nur um Emotionen und fundamentale Erfahrungen.

Es ist für jede Gesellschaft, die nach Höherem strebt, sehr sehr wichtig, dass der Rolle der Mutter eine besondere Wertschätzung entgegen gebracht wird. Und das den Mütter besonderen Schutz von der Gesellschaft gewährt wird und das die Mütter besondere spirituelle, emotionale und wirtschaftliche Unterstützung durch die Gesellschaft erfährt. Besonders wichtig wäre eine Schulung für Mütter, wie sie ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten heranziehen können.

Die ungerechten oder die gerechten Geschlechterrollen der Gesellschaft werden in der Kindheit im Unterbewusstsein verankert, die als Erwachsener nur schwer verändert werden können.

Die Mütter haben es in besonderer Weise in der Hand, wie die zukünftige Gesellschaft aussieht, die doch von den Kindern in ihrem Leib gebildet werden. Werden die Kinder zu starken Persönlichkeiten, die eine Gesellschaft der Nähe anstreben und dafür auch die notwendige innere Stärke haben, um die Angriffe der Distanz-Anstrebenden abzuwehren. Oder werden die Kinder zu Egomanen, die schon weit im Bereich der Distanz leben und keine großen Möglichkeiten mehr haben, sich in Richtung Nähe zu entwickeln.

Nur eine zufriedene Mutter, die sich ohne Sorgen ihrem Kind widmen kann, hat optimale Voraussetzungen, dass ihr Kind eine gute Startposition für die Selbständigkeit mitbekommen kann.

In den ersten zwei Jahren eines Kindes sollte es im Wesentlichen nur positive, also nähe-erzeugende Erlebnisse sein. Dazu gehört aber auch, dass der Säuglincg schon erfahren muß, dass er für das Erlangen von Nahrung schon einen erheblichen Aufwand treiben muß. Die frühe Erfahrung, dass Befriedigung eines Triebes oft mit großem Aufwand verbunden ist, stärkt das Selbstverständnis für spätere Konfliktlösungen.

Aber das spirituelle eingebettet sein in sein spirituelles, emotionale Umfeld muß eine große, stabile Basis für das spätere Leben bilden. Kinder sollten beim Eintritt in die Pubertät schon weit im roten Bereich der Nähe sich etabliert haben.