Das Geistuniversum

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Wenn alles, was im Universum existiert nur Geistwesen sind, dann muß es ein Geistwesen geben, welches das ganze Universum mit seinen Geistwesen in sich enthält und als Schöpfergeist agiert.

Auch in einem Geistuniversum muß es natürlich sinnvolle Regeln geben, welche unser alltäglichen Erfahrungen und die Erkenntnisse der Physik widerspiegeln.

Schöpfer des Universums

Den Schöpfer des Universums nenne ich “Kosmos”, damit klar wird, dass es ein Wesen mit Zielen ist. Außerdem muß das Universum einen Start haben und es muß für Kosmos einen Sinn ergeben. Dieser Sinn erzeugt die Regeln im Universum.

Der Erschaffer des Universums muß in jedem Fall die Fähigkeit besitzen, separate, diskrete Geistwesen mit spezifischen Fähigkeiten und Ziele zu generieren.

Evolution ist Ziel

Damit das ganze Universum Sinn macht, muß es für Kosmos einen Sinn haben. Hier bietet sich für mich nur die Erklärung an, dass der Erschaffer des Universums kein allwissendes Geistwesen ist, sondern dass das Universum so etwas wie ein Simulationsprogramm im Bewusstseinsraum des Schöpfers des Universums sein muß. Das Universum ist ein separater Erkenntnisraum im Bewusstseinsraum des Schöpfers des Universums.

Diese Annahme erklärt mit einem Schlag die ganze Evolution des Universum und die Evolution des Lebens auf der Erde. Die Evolution des Universums ist ein Erkenntnisprozess. Es spiegelt die geistige Evolution des Schöpfers des Universums wider.

Ur-Ideen

Geistwesen können sich natürlich nur mit geistigen Dingen beschäftigen. Geistige Dinge sind Ideen. Ein Geistwesen kann sich nur mit Ideen beschäftigen, so wie wir Menschen nur Ideen kennen.

Von den Archetypen der Psychologie habe ich den Begriff der Ur-Ideen abgeleitet. Alle Ur-Ideen bestehen aus einer unendlich großen Anzahl an unterschiedlichen konkreten, diskreten Ausprägungen dieser einen Ur-Idee.

Wir Menschen können uns immer nur einzelne Elemente dieser einen Ur-Idee vorstellen. Das Prinzip der Unendlichkeit verstehen wir zwar, können uns aber nicht eine unendliche Menge an unterschiedlichen konkreten, diskreten Ur-Ideen gleichzeitig vorstellen.

Alle Ur-Ideen stehen miteinander in einer Beziehung. Die unterschiedlichen konkreten, diskreten Ausprägungen einer Ur-Idee haben unterschiedliche konkrete, diskrete Beziehungen zu anderen Ur-Ideen.

Fasst man alle Ur-Ideen zusammen, so erreichen wir eine neue Ur-Idee. Es ist die Ur-Idee des Erkenntniskontinuums. Es enthält Alles, alles Denkbare, alles Seiende. Nichts kann es außerhalb des Erkenntniskontinuums geben. Es ist die Unendlichkeit aller Unendlichkeiten.

Dissoziation

Die Psychologie kennt das Problem der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) bei Menschen, die in der frühen Kindheit gequält und misbraucht wurden und deshalb viele Teilpersönlichkeiten generiert haben, von denen immer nur eine, in spezifischen Situationen die Kontrolle ihres Körpers übernimmt.

Wenn das schon ein Kleinkind kann, dann wird das doch auch der Schöpfer des Universums hinbekommen.

Geistentitäten

Alles im Universum ist ständig in Bewegung. Es ist ein Erkenntnisprozess. Alle Geistwesen folgen demnach einem Drang. Es macht Sinn, dass jedes Geistwesen ein Ziel hat und einen Trieb, dieses Ziel zu verfolgen.

Alle Triebe aller Geistentitäten dienen dem Drang von Kosmos nach Erkenntnis. Der Drang (Trieb) nach immer neuen Erkenntnissen von Kosmos wird erst mit seinem Erreichen des Erkenntniskontinuums befriedigt sein.

Es macht deshalb auch Sinn, dass der Erschaffer des Universums zu Beginn seiner Existenz keine Erkenntnis hatte, aber einen Drang seine Erkenntnisse zu erweitern. Dafür hat er in sich den separaten Erkenntnisraum Universum geschaffen, in dem er seine Erkenntnisse überprüfen kann.

Alle Geistentitäten im Universum arbeiten an einem Ziel, dass den unendlichen Ideenraum einer bestimmte Ur-Idee (oder mehreren) ergründen soll. Bei diesem, fast unendlichen Prozess kommt der Erschaffer des Universums zu immer neuen Erkenntnissen von neuen Zusammenhängen zwischen den Ur-Ideen, die ihn zu neuen Ur-Ideen führen, oder die zu neuen Freiheitsgraden der vorhandenen Geistentitäten führen können, was wiederum zu neuen Arten von Geistentitäten führen kann.

Vielfalt ist die größte Maßnahme der Evolution und notwendige Voraussetzung zum Erkenntnisgewinn.

Potential dieser Theorie

Dieses ganze Rahmenwerk der Theorie des Seins ist schlüssig und abgerundet. Sie hat das Potential die Materialisten mit den Spiritualisten zu vereinen. Sie hat das Potential Wissenschaft und Religion zu vereinen. Sie hat das Potential alle Religionen der Menschen zu vereinen, zu einer Gesamtsicht des Seins. Sie ist Die Finale Theorie.

Der Erschaffer des Universums hat seinen Drang nach Erkenntnis meiner Erlebnisentität, meinem ICH mitgegeben. ICH bemühe mich schon mein ganzes Leben lang, ihm zu folgen. Dieses Buch ist Ausdruck dieses Dranges.