Die Information

Die Quantenphysiker untersuchen die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen unteilbaren Materieteilchen und den größeren zusammengesetzten Materieteilchen.

Zusammengesetzt bedeutet hier nicht unbedingt aneinandergefügt. Es kann eine Vereinigung von kleinsten Teilchen zu einem neuen Teilchen mit einem Ort und neuen Eigenschaften bedeuten. Es kann aber auch ein sich Zusammenschließen bedeuten, das auch ein neues Teilchen mit neuen, anderen Eigenschaften ergibt, wobei die Einzelteile jeder noch seinen eigenen Ort behält. Man spricht dann von Verschränkung.

Die Physiker entdecken zur Zeit, dass die Information, wie die Teilchen zusammengesetzt sind einen viel wichtigeren Beitrag zur Vielfalt der Materieentitäten im Universum liefert, als die einzelnen Teilchen selbst.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Hier eine Ausssage von Prof. Anton Zeilinger:

Information in Quantenphysik

Was Professor Zeilinger sagt, dass das, was den Hamburger ausmacht, nicht die Anzahl und Art der Atome ist, sondern die Information, wie diese im Raum strukturiert sind.

In der Theorie des Seins nennen wir dies auch Verschränkung. Die Atome sind mit ihrer relativen Position zueinander miteinander verschränkt. Auch die Moleküle sind mit ihrer relativen Position zueinander miteinander verschränkt.

Die Art der Verschränkung kann unterschiedlich sein. Im Ergebnis haben wir die Makroentität Hamburger, der aus vielen verschränkten Mikroentitäten besteht.

Das Problem

Was kann Information auf Materieentitäten wirken, so daß alle Entitäten sich zusammen finden, um den Hamburger zu formen? Information kann doch nur auf ein Geistwesen wirken.

Betrachten wir alles im Universum als Wirkung von Informationen, dann wird sofort notwendig, dass alle Materieentitäten im Universum Geistentitäten sind. Jede Art von Information im Universum kann durch Verschränkungen von relativ wenigen Ur-Ideen dargestellt werden.

Alle Ur-Ideen sind irgendwie miteinander verbunden. Sie haben alle eine Beziehung zueinander, so wie unser Menschenwissen strukturiert ist. Unser komplexes Wissen basiert immer auf einer Zusammensetzung von mehreren weniger komplexen Ideen, die in einem Erkenntnisprozess eines Menschen erkannt wurden.

So wie dies Ur-Ideen strukturiert und miteinander verschränkt sind, so ist auch unser individuelles Wissen aufgebaut. Und genau so sind unsere Neuronen miteinander verbunden. Die Struktur unseres Nervengeflechts spiegelt unsere Erkenntnisse wieder.